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PNP/Michael Koch
Passau, 26. Oktober 2009

Nach dem Karriere-Sprung: Was passiert im Stadtrat?

Max Stadler von der FDP und Andreas Scheuer von der CSU haben in Berlin ihre Traumjobs bekommen. Allerdings wollen die jeweils rund 180 000 Euro Jahresgehalt der neuen Parlamentarischen Staatssekretäre hart verdient werden. Die Befugnisse der beiden im Justiz- und im Verkehrsministerium halten sich zwar in Grenzen, die Repräsentationspflichten jedoch sind enorm. 14- bis 16-Stunden-Tage werden künftig die Regel sein.

Da können Stadler und Scheuer noch so sehr wollen, mit ihrer bisherigen Stadtratsarbeit lässt sich die neue Aufgabe auf längere Sicht wohl nicht vernünftig vereinbaren. Die Nachrücker in den beiden Fraktionen dürfen sich schön langsam warm laufen.

Das würde sowohl für die Passauer FDP als auch für die CSU einen herben Verlust bedeuten. Die Liberalen würden ihr Zugpferd verlieren, die ohnehin personell arg gebeutelten Christsozialen einen ihrer Namhaftesten. „Besser kommt selten nach“, sagt ein altes Sprichwort. Genau das steht jetzt im Passauer Stadtrat zu befürchten.