21. Februar 2026
Die Stadtratskandidaten am Stadtteilplakat an der Neuen Schulbergstraße v.l.n.r. Rosi Dellinger, Jürgen Adamovsky, Holm Putzke, Sabine Behner, Georg Steiner und Nicholas Haug
Die Stadtratskandidaten der FDP fragen, wo der Schuh drückt. Zusammen mit Oberbürgermeister-Kandidat Holm Putzke machten sich die Grubweger Stadtratskandidaten Rosi Dellinger, Sabine Behner, Jürgen Adamovsky und Marko Knon mit einigen Grubwegern auf den Weg, um Grubweger Probleme zu erkunden.
Ärger gibt es in der Prinz-Eugen-Straße, wo die Parkmöglichkeiten rund um das Pfarrzentrum stark eingeschränkt sind. Damit wird es immer schwieriger, in den dort anwesenden Geschäften einzukaufen. Es wird befürchtet, dass damit ein beliebter Treffpunkt zum Erliegen kommt. Holm Putzke versprach im Falle seiner Wahl zum Oberbürgermeister das Gespräch mit denjenigen zu suchen, die Teil der Lösung sein könnten. Es müsste Kirche und Stadt gemeinsam ein Anliegen sein, funktionierende Ortskerne zu fördern.
Die Alte Straße bleibt ein Brennpunkt. Sie wird weiterhin von viel zu vielen ortsfremden Autos mit viel zu hoher Geschwindigkeit befahren. Es muss gelingen, so einige Anwohner, dass man wirksamer Kontrollen entwickelt, die ortsfremden Durchgangsverkehr verhindern, aber zugleich für die Anlieger zu keinen weiteren Schikanen führen.
Grubweg leidet unter der Sperrung der Hängebrücke für die Stadtbusse. Zunächst war man mehrere Jahre während der aufwändigen Sanierung behindert und nun muss die Brücke weitere statische Einschränkungen hinnehmen. Dass die Brücke nun für Busse statisch nicht mehr nutzbar ist, stößt auf Unverständnis. Die Hängebrücke ist für die Grubweger ein wichtiger Teil der Anbindung zu den Schulen und zur Innenstadt. Für Holm Putzke ist klar, dass die Hängebrücke erhalten und langfristig gesichert und auch wieder für Busse nutzbar sein muss.
Es war ein konstruktiver Austausch, wo deutlich wurde, wie sehr das Instrument „Bürgergespräche“ in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden ist. „Das wird sich ändern“, so Putzke. Es geht aber auch um Zusammenkünfte mit offenen Gesprächen und eine neue Transparenz durch regelmäßige Online-Gesprächsrunden in den Sozialen Medien mit dem Oberbürgermeister. Nach dem Rundgang gab es Gelegenheit für die zahlreichen Grubweger sich noch mit dem OB-Kandidaten in der Pizzeria Luna Rossa des Grubweger Tennisclubs noch länger auszutauschen.
Die Stadtteiltour der FDP-Kandidaten wird fortgesetzt. Am 23. Februar um 18.30 Uhr findet eine Diskussionsveranstaltung explizit zu Themen der Innstadt im „Rio“ (Lederergasse 50) statt.